Digitalisierung im Goldschmied-Atelier

24. Juli 2017

In Zusammenarbeit mit zwei Goldschmied-Ateliers in Bern sind Weihnachtsgeschenke entstanden - visualisiert von Break the Box, in Schmuckstücke umgewandelt von Creative-C, verkauft von helen kirchhofer - Interdisziplinarität 2.0.

Im November kam die Idee auf: Es wäre doch super, wenn Kunden von Goldschmieden direkt zugucken können, wie ihre Schmuckstücke entstehen, und noch besser: Direkt darauf warten können.

Die Rahmenbedingungen waren klar. helen kirchhofer - das Uhren- und Schmuckgeschäft in Bern - hatte für die Weihnachtszeit ein Schaufenster im Loeb Bern reserviert. Ihre Goldschmiedin würde während dieser Zeit in dem Schaufenster arbeiten. Die Frage war nur: Was würde sie arbeiten? Wie können wir potentielle Kunden begeistern, vor dem Schaufenster stehen zu bleiben, zuzuschauen, im besten Fall sogar ins Schaufenster hereinzukommen und etwas zu kaufen?

Im Atelier von Creative-C kam uns die Idee: Persönliche Sternzeichen Anhänger, visualisiert von Break the Box, graviert vor Ort.

Die Schwierigkeit von diesem Vorhaben war, dass die Visualisierungen sehr einfach sein müssen, schliesslich haben die Anhänger nur 1cm Durchmesser, und die Gravur selber sollte nicht allzulange dauern.

Visualisierungen Sternzeichen
Loeb Schaufenster
Anhänger Stier

Es hat funktioniert! Die Goldschmiedin hat die Vorlagen mit ins Schaufenster genommen, zusammen mit der Graviermaschine. In die Graviermaschine haben wir eine GoPro Kamera installiert, ein verbundenes Tablet ins Schaufenster gestellt, und die Passanten konnten zuschauen, wie die Gravuren entstanden sind und die Sternzeichen sind gut angekommen bei den Kunden.

Alles in allem für Break the Box eine schöne Geschichte, die aufzeigt, wie mit einfachen Mitteln und verschiedenen Disziplinen neue Produkte entstehen können.